Flexible Königsklasse: Walter Meier für die Sepo AG – Walter Meier Solutions

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Flexible Königsklasse: Walter Meier für die Sepo AG

15. März 2020
Lesezeit: ca. 7 min.

Bei der Sepo AG läuft es rund. Das auf Präzisionsbauteile im Kleinen bis mittleren Losgrössenbereich ausgerichtete Unternehmen hat in den letzten Monaten seinen Maschinenpark erheblich erweitert. Darunter drei Nakamura Tome Dreh-Fräszentren. Die zweite Nakamura, eine MX-100, wurde in enger Kooperation mit der Walter Meier Fertigungslösungen AG auf das Bauteilspektrum der Sepo AG ausgelegt, um dreischichtig mannlos zu fertigen.

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Mathias Zavratnik, Andreas Gamper und Oliver Oberdanner besprechen die Fertigungsoperationen eines Drehteils, das seit kurzem auf der Nakamura MX-100 gefertigt wird.

Fliegenfischen oder Fertigung?

Speziell war die erste Begegnung von Mathias Zavratnik (Verkaufsleiter Werkzeugmaschinen, Walter Meier Fertigungslösungen AG) vor 20 Jahren mit dem Vater von Oliver Oberdanner und Gründer der Sepo AG, ein begeisterter Fliegenfischer, sozusagen die Königsklasse des Angelns.

M. Zavratnik: «Ich wollte ihm unsere Werkzeuge verkaufen, aber Herr Oberdanner interessierte sich nur für das Angeln und Fliegenfischen, nicht für unsere Werkzeuge. Angelhaken führen wir bei Walter Meier aber nicht und für das Fliegenfischen war ich klar der falsche Ansprechpartner. Ich habe es dann vorerst aufgegeben mit unseren Werkzeugen.» Das war vor 20 Jahren, heute sitzt Mathias Zavratnik gemeinsam mit Andreas Gamper wieder bei der Sepo AG und es geht um Späne und um Nakamura- Drehfräszentren, statt um Angelhaken.

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Dominik Vaccariello (Maschinenbediener) hat bereits früher auf Nakamura gearbeitet und ist schätzt die komplexen Fertigungsmöglichkeiten auf der MX- 100.

Vom Millimeter zum Mikrometer

O. Oberdanner «Ich war schon im Tiefbau immer sehr genau unterwegs. Es musste nicht auf den Zentimeter stimmen, sondern auf den Millimeter. Das ist im Blut. Heute ist aus dem Millimeter das Mikrometer geworden. Gut, ich habe keine Polymechaniker Lehre nachgeholt, aber ich habe in jeder Abteilung der Sepo AG meine Erfahrungen gesammelt, im Drehen, Fräsen und der 3D-Messtechnik, sodass ich heute mit unseren Technikern auf einem guten Niveau mitdiskutieren kann. Das ist aus meiner Sicht entscheidend.»

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Die gute Stimmung in der Geschäftsleitung überträgt sich auf das Team. Danielle Oberdanner hat ihren Mann Oliver vor vier Jahren aus der Baubranche geholt, um die Sepo AG gemeinsam zu führen.

Erste Nakamura: Volltreffer

Wegen des Ausstiegs der bisherigen Drehzentrums, musste alles schnell gehen. A. Gamper: «Die neue Nakamura MX-100 mit B-Achse hatte 6 Monate Lieferzeit. Ab Lager konnten wir mit einer Nakamura AS-200 LMYS aushelfen, allerdings ohne B-Achse.»

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«Die Nakamura MX-100 hat uns fertigungstechnisch in eine andere Liga gebracht. Einige kubische Teile, die wir vorher auf einer CNC-Fräsmaschine hergestellt haben, können heute problemlos auf der MX-100 gefertigt werden.»

Oliver Oberdanner

Mitglied der Geschäftsleitung bei Sepo AG

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Blick in den Stangenlader bis 50mm Durchmesser der Nakamura, für die «rund um die Uhr» Bearbeitung.

Werkzeug-Schnittstellen: Capto C4.

A. Gamper: «Die Werkzeugschnittstellen sind durchgängig mit Capto C4 ausgelegt. Die Polygon- Konen gehören zu den ausgereiftesten Schnittstellen am Markt, sowohl was die radiale und axiale Positionierung angeht, als auch wenn es um höchste Steifigkeit inklusive Dämpfung geht.

Nakamura-Tome MX-100

CNC- Dreh- / Fräszentrum

  • Fertigungsstark durch 6- Seiten Bearbeitung
  • Compact Loader
  • Leistungsstarke Spindel mit 20'000min-1
  • ±105mm Y- Verfahrweg
  • Smarte Konstruktion mit fettschmierung auf den Gleitbahnen
  • 96 Werkzeugplätze

Diese Maschine wurde zu 100% mit erneuerbarer Energie hergestellt.

Mehr über Nakamura-Tome MX-100

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